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    James Carter Organ Trio live, Fabrik, 29.05.07

     

    James Carter war gerade 17 Jahre alt, als Wynton Marsalis auf den Teenager aufmerksam wurde. Marsalis, damals schon eine der Größen in der amerikanischen Jazz-Szene, lud den Jungen aus Detroit ein, ein paar Auftritte mit seinem Quintett zu spielen. Der junge Musiker nutzte diese Chance, denn weitere Jazzgrößen wurden auf den furios spielenden Saxofonisten aufmerksam. 1990 verließ Carter seine Heimatstadt. “New York rief mich”, sagt er. Carter gehört zu den “jungen Löwen”, der die Zuschauer fassungslos macht, wenn er durch perfekte Zirkularatmung ohne Pause ewig weiterspielt. Carter kann laut und wild sein, was ihm den Namen “Jimi Hendrix des Saxofons” eingebracht hat, aber er versteht sich auch auf Klassik und Jazz-Tradition. Er widmete sich zum Beispiel der Musik des Swing-Gitarristen Django Reinhardt und musizierte mit der Opernsängerin Kathleen Battle. Im Blue Note spielte er mit seinem Organ Trio. Das hat mächtig Funk. Kein Wunder, denn Carters Heimatstadt Detroit war die Wiege des Motown-Sounds (Quelle: Amazon). Am Dienstag war der Amerikaner in der Fabrik. Bilder siehe ‘Fotos’.

     

     

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