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    Status Quo – »In Search Of The Fourth Chord« Review

     

    Quo Promo 4Quo Poster 1 low


    Schon Anfang Juli kam ich in den Genuß, Quo’s neues Album In Search Of The Fourth Chord hören zu dürfen, etwas unfertig und noch nicht gemastered, aber dennoch schon insoweit aussagekräftig, als dass ich getrost feststellte, dass die Jungs wieder rocken und an die Erfolge von Under The Influence anschließen.
    Nun habe ich die Promo-CD vorliegen: der erste Eindruck bestätigt sich nicht nur, er übertrifft ihn. Und da ich kein grosser Schreiber bin, sag ich’s mit den Worten von Rock Hard, dem deutschen Rocksprachrohr schlechthin (Ausgabe 244):


    “Während sich die meisten Bands um sinkende Einnahmen aus CD-Verkäufen Sorgen machen müssen, können die Rock-Veteranen von STATUS QUO im Herbst ihrer Karriere befreit aufspielen. Nicht dass die britische Legende vom Niedergang des Geschäfts nicht betroffen wäre, aber QUO haben nach 33 Alben ihre Schäfchen bereits im Trockenen und gehören nach wie vor zu den begehrtesten Live-Acts des Planeten.
    Diese ausgelassene Fröhlichkeit wird auf “In Search Of The Fourth Chord” so deutlich wie schon lange nicht mehr. Von der überragend losrockenden Single Beginning Of The End (sicherer Hit!) bis hin zur bluesigen Engtanznummer Electric Arena umschiffen STATUS QUO geschickter denn je so manchen Schmalz der letzten Jahre. Mit dem Dampfhammer Gravy Train und Songs wie You`re The One For Me knüpft man sogar erfolgreich an jene Qualitäten an, die STATUS QUO Ende der siebziger Jahre berühmt gemacht haben. Dass darauf sogar jüngere Musiker wie die Schweden-Rock`n`Roller Bullet stehen, in dessen Party-Mobil laut Ohrenzeuge Himmelstein pausenlos “überraschend gute” QUO-Scheiben laufen, spricht eventuell doch noch für ein spätes Image-Lifting von Francis Rossi und Rick Parfitt.
    “In Search Of The Fourth Chord” ist jedenfalls (zusammen mit “Heavy Traffic”) eine der besseren Scheiben seit “Whatever You Want” und glänzt mit lockeren Melodien auf der Basis einer erdigen, gitarrenorientierten Produktion. Davon können sich die meisten, viel zu ernsten Mieseprimelbands der Szene (man beachte auch den selbstironischen Titel der angeblichen “Drei-Akkorde-Rocker”) ruhig eine Scheibe abschneiden.”



    Dazu ist (fast) nichts hinzuzufügen. ‘Rhino’ Edwards hat übrigens einen eigenen Song, Bad News, beigesteuert und singt diesen auch – ein gelungenes Debüt im Stile von No Problems vom Rock Til You Drop Album.
    In Search Of The Fourth Chord ist definitiv ein Quo-Album erster Klasse, und man darf sich auf das Rock & Roll-Gewitter auf Tour im Herbst freuen. Für dieses Album lohnt sich die hartverdiente Kohle. Kopfhörer auf, Volume up, Titeltrack an und los!

     

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